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Fachschaft Latein 2010
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| Ausflug zum Römisch-Germanischen-Museum |
Am 29.01.2010 sind wir, der 6er-Latein-Kurs von Frau Grüning, ins Römisch-Germanische-Museum gegangen. Der Besuch stand unter dem Motto: Kleidungsstücke im altem Rom.
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Nach der 2. Unterrichtsstunde machten wir uns auf den Weg. Wir waren schon sehr gespannt, was auf uns zukommen würde.
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Im Museum angekommen, wurden wir von zwei Museumspädagoginnen begrüßt und in zwei Gruppen aufgeteilt.
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Zuerst sind wir zum Dionysos-Mosaik gegangen. Wusstet Ihr, dass es aus über einer Million Steinen besteht? Es wurde 1941 bei Ausgrabungen entdeckt und war der Fussboden eines Speiseraumes. Das Mosaik stammt etwa aus dem Jahre 230 – 240 n.Chr. und liegt noch genau da, wo es damals stand.
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In der Mitte des Mosaiks ist ein Gott abgebildet, der bei den Römern Dionysos oder auch Bacchus, hieß. Er ist der Gott des Weines. Das Mosaik ist in verschiedene Felder aufgeteilt: Das Hauptbild mit Dionysos umgeben achteckige Felder und Quadrate. Mit seiner ca. 75 Quadratmeter großen Fläche gehört das Mosaik zu den größten und am besten erhaltenen Böden nördlich der Alpen.
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Nachdem die Dame uns das Mosaik erklärt hatte, wurden 7 Kinder aus unserer Gruppe ausgewählt um mit der Museumspädagogin mitzugehen. Ich war eines der Kinder. Was kam auf uns zu? Was sollten wir machen?
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Wir „Auserwählten“ wurden von der Museumspädagogin in einen Raum geführt, in dem Gewänder aus der Antike bereit lagen. Jeder von uns bekam ein Gewandt. Vom Sklaven- bis zum Herrinnen-Gewandt bis zur Toga eines Senators war alles dabei. Jeder nahm sich ein Gewandt und dann sind wir zusammen mit den anderen Kindern in die Abteilung mit den antiken Gewändern gegangen.
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Dort erzählte uns die Dame etwas über die Kleidung der damaligen Zeit und anhand der Kostüme, die wir ausgewählt hatten, wurden wir entsprechend eingekleidet.
Wir hatten viel Spaß, zumal es nicht ganz einfach war, diese Gewänder anzulegen. Wie hatten es nur die Damen damals geschafft? Die aufwändigen Kleider wurden mit Hilfe von Sklaven angelegt. Wusstet Ihr, dass man anhand der Kleidung sehen konnte, wie reich jemand war? Wollt ihr es wissen? Also, sowohl anhand der Falten, die ein Gewand hatte, als auch an der Schleife, die hinten gebunden wurde, konnte man es erkennen.
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Dann wurde uns noch gezeigt, wie die vornehmen Damen damals ihre Haarpracht trugen. Und jetzt kommt es: Anhand der Frisur konnte man nicht nur den Stand der Person erkennen sondern auch, ob die Herrin glücklich oder traurig war. Hatte sie die Haare hochgesteckt, war sie glücklich. Trug sie die Haare offen, war sie traurig. Die Laune der Herren konnte man anhand ihres Bartes feststellen.
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Die Museumsführerin zeigte und erklärte uns auch noch Schuhe, die hier in Köln bei Ausgrabungen gefunden wurden. Eine Kopie dieser Schuhe durften wir anprobieren. Wie gut, dass es heute andere Schuhe gibt!
Am Ende des Museumsbesuches bedankten wir uns noch bei der netten Dame für die Führung.
„Danke“ möchten wir auch Frau Grüning sagen, dass sie mit uns den tollen Ausflug gemacht hat.
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Text: Sina Kreutzer, Klasse 6a
Fotos: G. Grüning |
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